Klasse 5d hilft Tieren in Rumänien

Die Klasse 5d beschäftigte sich im Rahmen des Projekt-unterrichts in den letzten beiden Monaten ausführlich mit dem Thema „Tiere und Tierschutz“. Mithilfe verschiedenster Materialien und Fallbeispiele wurde dabei sehr lebhaft über unterschiedliche Inhalte, wie Zirkusbesuche, Tierheime und Straßentiere im Ausland, debattiert. Die Kinder zeigten sich äußerst empathisch sowie interessiert und bereicherten den Unterricht mit tollen, reflektierten Beiträgen. Auch berichteten sie von selbsterlebten Situationen rund um das Thema Tierschutz oder erzählten von ihren Haustieren, die zum Beispiel zuvor in einem Tierheim gelebt hatten.

Recht zügig kam in der Klasse der Wunsch auf, dass „wir doch auch irgendetwas Gutes tun könnten“ und so entstand nun gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Laura Overmöller und Judith Jesella die Idee, sich für ein Tierheim oder ein Tierschutzprojekt zu engagieren.

Nach einigen Überlegungen fiel die Wahl auf ein Team von fünf jungen Tierschützerinnen. Diese machen sich regelmäßig auf eigene Kosten auf den Weg nach Rumänien. Dort helfen sie in einem Shelter in der Nähe von Bukarest und versorgen Hunde. Ebenso setzen sie sich für die Vermittlung von Straßenhunden in Deutschland ein. Rumänien hat das größte Problem mit streunenden Hunden in ganz Europa. Allein in der Hauptstadt Bukarest befinden sich Schätzungen zufolge über 60.000 Straßenhunde.   Motiviert und überaus fleißig sammelten die Kinder über einen Zeitraum von zwei Wochen Hundefutter und diverse Sachspenden – von Spielzeug über Halsbänder bis hin zu wärmenden Decken war alles dabei. So kamen mehrere Pakete mit insgesamt 43 (!) kg zusammen, die per Post zunächst auf den Weg nach Süddeutschland geschickt wurden und nun bald nach Rumänien gebracht werden.

Die deutschen Tierschützerinnen waren sehr gerührt von dieser Aktion und bedankten sich bereits herzlich per Videonachricht bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d.

 

Text und Fotos: Judith Jesella

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