Klassenfahrt nach Leer – Sonne, Strand und Me(h)r

In der vergangenen Woche fuhren die Klassen 8c und 8d mit ihren Klassenlehrerinnen Claudia Küpker, Simone Schrader, Melanie Gösse und Hilke Lemberg für fünf Tage in die ostfriesische Stadt Leer. Ein Bus der Bentheimer Eisenbahn brachte die beiden Klassen bis zur neu renovierten Jugendherberge, die sich in der Altstadt von Leer befindet. Das Gebäude ist bereits über 200 Jahre alt und versprüht einen ganz eigenen gemütlichen Charme.

Nach Bezug der Zimmer, konnten sich die Schüler einen ersten eigenen Eindruck von ihrer neuen Umgebung machen. Bei einer Hafenrundfahrt mit der „Koralle“, präsentierte sich Leer von seiner schönsten Seiten. Am Abend konnten die Schüler bei einer Stadtrallye ihr Wissen über Leer unter Beweis stellen.

Der Dienstag stand im Zeichen von Sonne und Wasser 😉 Am Idasee bauten die Schüler in Teams Flöße aus Tonnen, Holzbrettern und Tauen. Insbesondere Ideen entwickeln, Strategien ausprobieren, Absprachen treffen, Nachbessern und das miteinander reden und diskutieren stand neben dem Spaß im Vordergrund. Kleine Spiele mit den Flößen auf dem Wasser und ein Kinoabend mit dem Film „Ziemlich beste Freunde“ rundeten diesen Tag ab.

 

Am kommenden Tag wurde die Klasse nach Surwold in den Kletterwald gebracht. Nach einer professionellen Einweisung und dem Anlegen der Ausrüstung ging es in die unterschiedlichen Parcoure „Fun“, „Action“, Speed“, „Jump“ oder zum Beispiel „Risiko“. Insgesamt konnten sich die Schüler an acht unterschiedlich schweren Parcouren ausprobieren und ihre Grenzen an 13 verschiedenen Elementen in bis zu 10 Metern Höhe austesten. Am Nachmittag erkundeten die Schüler und Lehrer auf eigene Faust die Innenstadt Leers, um sich zum Beispiel die Buchhandlung Tatort Taraxacum anzuschauen. Ein kultureller Tatort, der seines Gleichen sucht!

Da die Klassenfahrt im Zeichen von Teambildung und Natur stand, besuchten die Klassen 8c und 8d am Donnerstag die Seehundstation in Norddeich. Neben einem informativen Vortrag, durfte die Ausstellung besichtigt und die Seehundfütterung hinter dicken Glasscheiben miterlebt werden. Da an diesem Tag das Niedrigwasser am späten Nachmittag war, wurden die Wattwanderungen im Weltnaturerbe bis zum Sonnenuntergang unternommen. Was für ein Farbspiel von Sonne, Wasser und Watt!

Mit vielen neuen Eindrücken fuhren die Klassen am Freitag zurück in die Grafschaft.

 

Text und Fotos: Simone Schrader

 

 

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