Mit erfolgreicher Bewerbung zum Ziel

„Super! Ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch!“

Die Freude ist groß. Die Chance, den gewünschten Ausbildungsplatz zu bekommen, ist in erreichbarer Nähe gerückt. Nun nur nichts mehr falsch machen.

Hilfen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 in diesen Tagen von Henri Schlachter, Coach der Grafschafter Volksbank. Rund 50 Jahre Berufsleben liegen vor den Schüler/innen. Da lohnt sich doch das Ärmel-hoch-krempeln so richtig. Kurzweilig und          abwechslungsreich versorgte Herr Schlachter die Klassen mit wertvollen Tipps und Anregungen.

Ausgehend von einem live geführten Vorstellungsgespräch wurden wichtige Aspekte erarbeitet. Diese betrafen das Verhalten, wie Begrüßung, Auftreten, Blickkontakt, Ausdruck, Freundlichkeit und Pünktlichkeit.

Besonders ans Herz legte Herr Schlachter den Schülerinnen und Schülern sich sorgfältig auf die drei Basisfragen in einem Vorstellungsgespräch vorzubereiten:

  • Warum? ( Warum dieser Beruf? Warum dieser Betrieb? Warum bin ich die/der Richtige?)
  • Was weiß ich über den Betrieb?
  • Welche Ausbildungsinhalte hat der Beruf?

Das Zeugnis ist die Eintrittskarte in das Berufsleben. Häufig verlangen Arbeitgeber bei einer Bewerbung die letzten zwei oder drei Zeugnisse um Entwicklungen zu sehen.

Unentschuldigte Fehltage überbringen eine klare Botschaft. Dieser Bewerber/ diese Bewerberin ist unzuverlässig. Die Chance auf eine Einstellung schwindet dahin. Auch konstant hohe Fehltage werden kritisch hinterfragt.

Eine positive Entwicklung der Noten in den Hauptfächern signalisiert dagegen Fleiß.

Nebenfächer werden als Fleißfächer angesehen.

„Würdet ihr so jemanden einstellen?“ Beim Arbeits- und Sozialverhalten sprach  Herr Schlachter klare Worte und spiegelte  die Verhaltensweisen, die ein „entspricht den Anforderungen mit Einschränkungen“ oder “entspricht nicht den Erwartungen“ zur Folge haben. Dann wird es schwierig. Entsprechend positiv fallen gute Bewertungen ins Gewicht.

Mit vielen Antworten und Gedankenanstößen versorgt, schlossen die Schülerinnen und Schüler mit sich einen Vertrag über ihre Bemühungen während der restlichen Schulzeit. Schließlich möchten alle, dass die nächsten rund 50 Jahre im Berufsleben positiv verlaufen.

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