Mit erfolgreicher Bewerbung zum Ziel

Mit erfolgreicher Bewerbung zum Ziel

„Herzlich willkommen zum Vorstellungsgespräch!“ Fast am Ziel der Bewerbungsbemühungen angelangt, nun nur nichts mehr falsch machen.

Hilfen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch erhielten die Schüler*innen der Klassen 9 in diesen Tagen von Henri Schlachter, Bewerbungs-Coach der Grafschafter Volksbank. Kurzweilig und abwechslungsreich versorgte er die Klassen mit wertvollen Tipps und Anregungen.

Ausgehend von einem live geführten Vorstellungsgespräch wurden wichtige Aspekte erarbeitet. Diese betrafen das Verhalten, wie Begrüßung, Auftreten, Blickkontakt, Ausdruck, Freundlichkeit und Pünktlichkeit.

Der erste Eindruck zählt: Blickkontakt, Lächeln, ein entscheidender Moment.

Wenn das Gespräch auch „nur“ in der geschützten Umgebung der eigenen Klasse stattfand, gaben die ausgewählten Bewerber der Klassen 9 ihr Bestes.

So auch Marvin aus der 9e, der nach dem Gespräch feststellte: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe viele nützliche Tipps bekommen und weiß nun, wie ich im Vorstellungsgespräch auf bestimmte Fragen reagieren kann.“

Besonders ans Herz legte Herr Schlachter den Schülerinnen und Schülern sich sorgfältig auf die drei Basisfragen in einem Vorstellungsgespräch vorzubereiten:

  • Warum? (Warum dieser Beruf? Warum dieser Betrieb? Warum bin ich die/der Richtige?)
  • Was weiß ich über den Betrieb?
  • Welche Ausbildungsinhalte hat der Beruf?

Das Zeugnis ist die Eintrittskarte in das Berufsleben. Häufig verlangen Arbeitgeber bei einer Bewerbung die letzten zwei oder drei Zeugnisse, um Entwicklungen zu sehen.

Unentschuldigte Fehltage überbringen eine klare Botschaft. Dieser Bewerber/ diese Bewerberin ist unzuverlässig. Die Chance auf eine Einstellung schwindet dahin. Auch konstant hohe Fehltage werden kritisch hinterfragt.

Eine positive Entwicklung der Noten in den Hauptfächern signalisiert dagegen Fleiß. Nebenfächer werden als Fleißfächer angesehen.

„Würdet ihr so jemanden einstellen?“ Beim Arbeits- und Sozialverhalten sprach Herr Schlachter klare Worte und spiegelte die Verhaltensweisen, die ein „entspricht den Anforderungen mit Einschränkungen“ oder “entspricht nicht den Erwartungen“ zur Folge haben. Dann wird es schwierig. Entsprechend positiv fallen gute Bewertungen ins Gewicht.

In welche Richtung wird sich das Berufsleben entwickeln? Rund 50 Jahre Berufsleben liegen vor den Schüler*innen. Da lohnt sich doch das Ärmel-hoch-krempeln so richtig.

Mit vielen Antworten und Gedankenanstößen versorgt, schlossen die Schülerinnen und Schüler mit sich einen Vertrag über ihre Bemühungen während der restlichen Schulzeit. Schließlich möchten alle, dass die nächsten rund 50 Jahre im Berufsleben positiv verlaufen.

 

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